Weltcupsiege

Bisher hatte ich noch nie ein Weltcuprennen gewonnen, doch beim Weltcupfinale am ersten Oktoberwochenende in Rabenberg, Deutschland, gelang mir das gleich zweimal.

Zunächst stand ein Einzelbewerb in meiner Lieblingsdisziplin der Langdistanz an. Ob der Streckendaten mit einigen Steigungen hoffte ich auf ein Topergebnis, der Weltcupsieg übertraf dann aber meine Erwartungen noch einmal deutlich! Ich konnte das Rennen über 39km in 1h55:12 mit etwas mehr als eine Minute vor dem Schweizer Simon Brändli und dem Russen Grigory Medvedev gewinnen.

Weiters stand bei sehr “erfrischenden” Bedingungen von +2 Grad, Wind und Regen eine Mixed-Staffel mit Marina Reiner und Kevin Haselsberger am Programm. Marina übergab mir in der Spitzengruppe, ich konnte einige Teams distanzieren und schickte Kevin knapp vor dem russischen Team auf die Schlussstrecke. Diesen Zweikampf konnte Kevin für uns entscheiden, womit wir vor Russland und Tschechien gewinnen konnten.

Im abschließenden Sprint stempelte ich leider einen falschen Posten und kam somit nicht in die Wertung. In Anbetracht der anderen beiden Ergebnisse kann ich damit jedoch ganz gut leben.